Etwa
50 Jahre nach Ludwig Tummler, dem ersten nachweislichen
Schulmeister, beginnt man in Bruneck die Verwaltung
der Kirchengüter aber auch die Gehaltszahlungen
an Personen, die im Dienst der Kirche stehen,
in Büchern festzuhalten und aufzuschreiben.
Dies sind die sogenannten Kirchenraitungen
(Kirchenrechnungen), die allerdings leider
nicht mehr vollständig erhalten sind.
In diesen Aufzeichnungen finden sich viele
Namen von Schulmeistern, die wie erwähnt
auch für die Musik in der Stadtkirche
zuständig waren.
Aufgrund ihrer Besoldung, die vierteljährlich
erfolgte (alle Quatember), kann man fast
auf den Monat genau ihren Einstand und Abgang
bestimmen.
Die Rechnungsperiode begann mit dem Michaelsfest
(Micheli, 29. September) und endete zum
selben Zeitpunkt im darauffolgenden Jahr.
Die Aufkündigung des schulischen Dienstverhältnisses
war gegenseitig und galt für den darauffolgenden
Quatemberabschnitt.
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