Am Fels die Welle sich erschlägt
Zitronenduft Dich weiterträgt -
in Gassen eng mit Stufen steil
bist Du geladen findest Heil!
Der Blick ins Meer bewegt und
frei,
erkennt die Weite ist dabei
mir aufzutun das Wohlbefinden -
den Alltagskram zu überwinden.
Das Zimmer "zehn" am Ende liegt
wo sich Balkon zum Osten biegt
und Ruhe nur am Tag verspricht
wenn die "Tenorschaft" Pizza riecht.
Doch dämmerts früh am Küstenstreifen
-
die Lebenslust wird um sich greifen -
beliebig Weißwein man verspricht
-
er schürt die Lust zum Fischgericht!
So taucht sich mancher Fisch nun ein -
ins kühle Naß ganz
ohne Pein
und ich erkenn in meinem Trieb -
recht umfassend Tieresliebe!
In diesen Gleichklang der Natur
setzt der Gesang noch eine Spur -
und den Nachtigallen gleich
ertönt ein Lied zum großen Teich
-
"O sole mio" in diesen
Gassen
erstrahlt zerfließt und wird
verlassen
und ein vom Chor erkämpfter Hit -
der "Zottelmarsch" bestimmt den
Schritt.
So findet an "Gabbianos" Wände
die Musestunde nun das Ende
und "wienerisch" entpuppt
entfacht -
der tiefe Eindruck dieser Nacht.
Doch unruhig wird das Bettgestell -
geschüttelt telepathisch hell -
im untern Stock ich stelle
fest
Gedankenstrahl ein "Mädchennest".
So wird die Ruh eingeengt -
die Stille sich nach Westen zwängt
und letztes Licht erlischt sogar
bei "Amtsperson" und auch Primar.
Es rundet sich der Eindruck tief -
Vesuv die Richtung in der ich schlief
und wie die Wog sich löst in
Schaum.
Positano ist ein Teil vom Traum!