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Palestrina-Medaille


 

 

Aus Anlass der Hundertjahrfeier des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für die Länder der deutschen Sprache hat das Präsidium des ACV eine Palestrina-Medaille gestiftet, die allen Kirchenchören verliehen werden kann, wenn sie eine kirchenmusikalische Tätigkeit von mindestens 100 Jahren nachweisen können.

Der Allgemeine Cäcilien-Verband (ACV) für die Länder der deutschen Sprache ist eine kirchliche Vereinigung zur Pflege der katholischen Kirchenmusik. Der Verein wurde 1868 gegründet und hat seinen Sitz in Köln. Der ACV untersteht einem Kardinal-Protektor und ist zugleich Mitglied der Consociatio Internationalis Musicae Sacrae (Internationale Gesellschaft für Kirchenmusik, gegründet 1963 von Papst Paul VI. mit Sitz in Rom – Fördert die Zusammenarbeit aller Kirchenmusiker und führt internationale kirchenmusikalische Kongresse durch.)

Den Namen erhielt die Medaille vom italienischen Komponisten Giovanni Pierluigi da Palestrina. Er wurde im Jahre 1525 in Palestrina geboren und starb im Jahre 1594 in Rom. Palestrina war einer der größten Meister im 16. Jahrhundert und wurde 1551 zum Leiter des Knabenchores an der Peterskirche in Rom und später von Papst Julius III. in das Collegium der Sixtinischen Kapellsänger berufen.

Wir bekamen diese Auszeichnung am 28. April 1980 im Kolpingsaal von Bruneck verliehen. Überreicht wurde sie durch den damaligen Generalpräses des Allgemeinen Cäcilienverbandes, Prälat Dr. Josef Anton Saladin.

 
     
 
 
 
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