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T echnischer
Aufbau
Bei der Disposition des Instrumentes wurde
weder ein spitzer Neobarockklang, noch ein
ausgesprochen südliches Klangbild gewählt,
sondern jenes Charakteristikum angestrebt,
welches die Sprache des Kirchenraumes zu
übernehmen versucht.
Die Orgelfassade ist vom Werkaufbau klar
gegliedert, die einzelnen Teile, Hauptwerk,
Schwellwerk, Oberwerk und Pedalwerk sind
optisch erkennbar. Zentral plaziert steht
das ,
welches die raumbeherrschende Schallenergie
ungehindert in die Kirche abstrahlen kann.
Darüber, optisch im Hintergrund ist
das
angesiedelt und oberhalb des Schwellwerkes
steht, wie es der Name sagt, das
angeordnet. Links und rechts, das Hauptwerk
flankierend, sind die
zu sehen. Jedes dieser Werke besitzt im
Spieltisch, der in der Mitte des Gehäuseunterbaues
angebracht ist, ein eigenes Klavier.
Die drei Manuale umfassen jeweils 56 Tasten
in Ebenholz, wobei die Obertasten mit Elfenbein
belegt sind. Das Pedal besitzt 30 Tasten
in Eichenholz, deren Obertasten wiederum
mit Ebenholz beschichtet sind. Die Registerzüge
sind als Knöpfe links und rechts der
Manuale, die Koppeln ausgeführt
als Tritte zum Einhaken sowie Ripienotritt
und Einführungstritte oberhalb der
Pedalklaviatur angeordnet.
Der technische Teil des Werkes ist so einfach
wie möglich konstruiert, alle beweglichen
Teile, Spieltraktur, Registertraktur und
Koppeln werden rein mechanisch gesteuert.
Die Gebläseanlage ist mit einem Elektroventilator
in schallisoliertem Kasten ausgestattet,
welcher mit einer Windstärke von 95
mm WS das Orgelwerk mit Druckluft versorgt.
Die insgesamt 38 Register sind bestückt
mit 3.200 Pfeifen, 3.110 aus Metall und
90 aus Holz. Die größte Pfeife,
die "C" vom Principal 16
ist ganze 5,5 m lang, der Körper der
kleinsten Pfeife misst gerade 8 mm.
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