Die früheren Orgeln in der Stadtpfarrkirche
 
     
 
und die Notwendigkeit eines Orgelneubaues
 
     
 
  Mathis-Orgel
 
Gemelich-Orgel 1608
> Gemelich Georg
Egedacher-Orgel 1739
> Egedacher Johann
Weber-Orgel 1855
> Weber Franz
Behmann-Orgel 1914
> Behmann Josef
Mathis-Orgel 1983
> Technischer Aufbau
> Registerdisposition
> Die Orgel in Bildern
> Mathis Orgelbau AG
Unser Gästebuch

 
 

Die Behmann-Orgel anno 1914

Unsere Liebfrauenkirche erlebte seit ihrem Wiederaufbau nach der Brandkatastrophe vom 23. März 1850 drei Orgelneubauten.

Knapp 60 Jahre nachdem die Gebrüder Weber aus Oberperfuß bei Innsbruck ihre 32-registrige Orgel in der Pfarrkirche errichteten, musste diese in völlig desolatem Zustand und unter dem Eindruck der aufkommenden neuen und vielseitigen technischen Möglichkeiten einem Neubau weichen.

Im Jahre 1914 wurde sie durch ein elektro-pneumatisches und 42 Register umfassendes Instrument aus der Werkstatt des Vorarlberger Orgelbaumeisters Josef Behmann ersetzt.

Von der technischen Idee her gesehen, war das Instrument für damalige Verhältnisse ein durchaus revolutionäres Werk und eilte der Zeit weit voraus, ja passte durchaus auch noch in unser Programmier- und Computerzeitalter herein, zumal durch elektrische Vorprogrammierung vielfältige Klangkombinationen möglich waren. Leider war aber lediglich die technische Idee das Großartige am Instrument, während technische Ausführung, Materialgüte und klangliche Qualität um so mehr versagten. Somit war die Behmann-Orgel ein Kind jener unglücklichen Orgelbauperiode, welche wenig gemeinsam mit der klassischen Orgelbaukunst hatte.

Immer wieder notwendige und kostspielige Reparaturen behoben auftretende Mängel nur auf Zeit. Orgelbauer, Organisten und namhafte Orgelexperten wurden zu Rate gezogen. Die Aussagen waren eindeutig! Somit war ein Orgelneubau unumgänglich geworden. Im Oktober des Jahres 1979 wurde der Vertrag zum Bau einer neuen Orgel mit der Firma Mathis & Söhne aus Näfels/Schweiz unterschrieben.

 
 
     
 
 
 
zurück nach oben zur Startseite
 

Webmaster: Peter Niederegger & Egon Wolfsgruber