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Ihre
Ausstattung
Die gesamte Einrichtung stammt aus der
Bauzeit der Kirche. Die Altäre sind
aus Stuckmarmor, in weiß und vergoldet,
gefertigt. Die Seitenstatuen am Hochaltar,
Petrus und Paulus, stammen von J. Miller
aus Hall in Tirol (1856).
Die Altarbilder wiederum stammen von dem
aus St. Lorenzen gebürtigen Maler
Franz Hellweger (1812 1880). Er
gehörte
zur Künstlergruppe der "Nazarener",
die ihren Sitz in München hatte.
Auf dem meistausgestellten Hochaltarblatt
ist
der "Tod
Mariens" zu sehen: Die Apostel
umstehen das Sterbebett und Christus
kommt
auf den Wolken, seine Mutter heimzuholen.
Dieses Hochaltarbild stellt eine Ergänzung
zum Freskenzyklus am Deckengewölbe
dar.
Im Monat Mai wird am Hauptaltar ein Bild,
"die
Krönung Mariens", von Josef
von Hempel gezeigt. Es wurde 1854 fertiggestellt.
Dekan Klebelsberg plante noch weitere Aufträge
für diesen Maler, doch 1857 begannen
Verhandlungen mit dem Künstler Franz
Hellweger und über diesen mit Georg
Mader, der dann den groß angelegten
Zyklus
über das Leben Mariens anfertigen
sollte.
Am linken vorderen Seitenaltar ist eine
Pietà
zu sehen, ein bedeutendes Kunstwerk des
sogenannten Weichen Stils. Dieses Vesperbild
zeigt die Mutter mit ihrem vom Kreuz abgenommenen
Sohne. Der seelenvolle Ausdruck des Schmerzes
ist tief beeindruckend. Das Werk ist ein
Steinguss aus Salzburg um 1400.
Rechts
vom Chor (beim Taufbecken) kann man das
sogenannte "Pacher-Kruzifix"
bewundern. Es ist ein lebensgroßes
Werk, das sich durch sorgfältige anatomische
Durchbildung und einen starken Ausdruck
des leichtgeneigten Hauptes, die freie und
schöne Haarbehandlung und durch die
lebhafte Bewegung des knitterigen Lendentuches
auszeichnet. Das Kunstwerk geht nur mittelbar
auf Michael Pacher zurück. Die Entstehungszeit
fällt an das Ende des 15. Jahrunderts.
Um 1870 wurde es vom Künstler Franz
Pendl neu gefasst.
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