Kirche "Zu unserer lieben Frau"
 
     
 
(seit 1610 Pfarrkirche)
 
     
 
  Pfarrkirche
 
Geschichte
Vorgängerkirche I und II
Vorgängerkirche III
Brand 1850
Die heutige Kirche
> Ihre Ausstattung
> Deckenfresken
> Die Orgel
Die Kirche in Bildern
Unser Gästebuch

 
 

Ihre Ausstattung

Die gesamte Einrichtung stammt aus der Bauzeit der Kirche. Die Altäre sind aus Stuckmarmor, in weiß und vergoldet, gefertigt. Die Seitenstatuen am Hochaltar, Petrus und Paulus, stammen von J. Miller aus Hall in Tirol (1856).

Die Altarbilder wiederum stammen von dem aus St. Lorenzen gebürtigen Maler Franz Hellweger (1812 – 1880). Er gehörte zur Künstlergruppe der "Nazarener", die ihren Sitz in München hatte. Auf dem meistausgestellten Hochaltarblatt ist der "Tod Mariens" zu sehen: Die Apostel umstehen das Sterbebett und Christus kommt auf den Wolken, seine Mutter heimzuholen. Dieses Hochaltarbild stellt eine Ergänzung zum Freskenzyklus am Deckengewölbe dar.

Im Monat Mai wird am Hauptaltar ein Bild, "die Krönung Mariens", von Josef von Hempel gezeigt. Es wurde 1854 fertiggestellt. Dekan Klebelsberg plante noch weitere Aufträge für diesen Maler, doch 1857 begannen Verhandlungen mit dem Künstler Franz Hellweger und über diesen mit Georg Mader, der dann den groß angelegten Zyklus über das Leben Mariens anfertigen sollte.

Am linken vorderen Seitenaltar ist eine Pietà zu sehen, ein bedeutendes Kunstwerk des sogenannten Weichen Stils. Dieses Vesperbild zeigt die Mutter mit ihrem vom Kreuz abgenommenen Sohne. Der seelenvolle Ausdruck des Schmerzes ist tief beeindruckend. Das Werk ist ein Steinguss aus Salzburg um 1400.

Rechts vom Chor (beim Taufbecken) kann man das sogenannte "Pacher-Kruzifix" bewundern. Es ist ein lebensgroßes Werk, das sich durch sorgfältige anatomische Durchbildung und einen starken Ausdruck des leichtgeneigten Hauptes, die freie und schöne Haarbehandlung und durch die lebhafte Bewegung des knitterigen Lendentuches auszeichnet. Das Kunstwerk geht nur mittelbar auf Michael Pacher zurück. Die Entstehungszeit fällt an das Ende des 15. Jahrunderts. Um 1870 wurde es vom Künstler Franz Pendl neu gefasst.

 
     
 
 
 
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