Kirche "Zu unserer lieben Frau"
 
     
 
(seit 1610 Pfarrkirche)
 
     
 
  Pfarrkirche
 
Geschichte
Vorgängerkirche I und II
Vorgängerkirche III
Brand 1850
Die heutige Kirche
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> Deckenfresken
> Die Orgel
Die Kirche in Bildern
Unser Gästebuch

 
 

Die Deckenfresken
von Georg Mader (1824 - 1881)

Der schönste Schmuck – künstlerisch und geistig – sind die Fresken des Tiroler Malers Georg Mader aus Steinach am Brenner, eines Mitbegründers der "Glasmalerei" in Innsbruck, von der auch die Kirchenfenster stammen.

Mader gehörte zur Malerschule der "Nazarener". Seine Fresken fördern den einheitlichen Gesamteindruck des Innenraumes. Sie haben nicht nur einen hohen künstlerischen und ästhetischen Wert – man beachte den Farbensinn, die Komposition, die gekonnten Bewegungen, den beseelten Ausdruck der Gesichter und die schöne Gestaltung der Hände - , der Zyklus ist darüber hinaus eine Zusammenschau von Offenbarungswahrheiten.

Mit dem Programm für die Bilderfolge hat der Wiedererbauer der Stadtpfarrkirche, Dekan Anton von Klebelsberg, einen geistigen Wert, eine fortdauernde Predigt hinterlassen. Er nahm eine alte Überlieferung, die Verkündigung durch Bilderfolgen, wieder auf. Man nannte das eine "biblia pauperum" eine Armenbibel, denn früher konnten viele nicht lesen und nahmen schauend und sinnend die Offenbarung auf. Vielleicht spricht dies auch unsere gehetzte Zeit wieder an.

Der Zyklus, ein würdig-ernstes Hauptwerk der tirolischen Romantik, beginnt rückwärts im Langhaus und endet am Abschlussgewölbe des Chores. Die Signatur mit der Jahreszahl 1860 bedeutet die Vollendung der Chorbilder.

 
Freskenzyklus "Das Leben Mariens" in der Pfarrkirche zu Bruneck
 
11
Die Kreuztragung

13 Die Krönung Mariens
mit Engel

12
Die Kreuzigung
9
Die Aufopferung im Tempel
10
Der Abschied Jesu von der Mutter
7
Die Anbetung der Hl. Drei Könige
8
Die Hochzeit zu Kana
5
Mariä Heimsuchung
6
Die Geburt Jesu
3
Mariä Tempelgang
4
Die Verkündi-
gung
1
Die Weissagung an Joachim und Anna
2
Die Geburt Mariens
Als Ergänzung zu diesem Zyklus
kann das Hochaltarbild "Der Tod Mariens"
von Franz Hellweger gesehen werden.
 
     
 
 
 
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