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Die
dritte Kirche
An diesem Bau war Jakob Philipp Santer
(1756-1809), ein Sohn unserer Stadt,
maßgeblich als Architekt beteiligt.
Seine Eltern wohnten im Urbanhaus
(heute Oberragen Nr. 41).
Er war ein bekannter Künstler,
Bildhauer und Architekt, hatte in
Stuttgart, Augsburg und Paris studiert
und gearbeitet. 1788 war er in seine
Vaterstadt heimgekehrt. Im gleichen
Jahr wurde der Bau Valentin Winklers
von 1515, die Apsis ausgenommen, abgerissen.
Der Maurermeister Josef Abentung aus
Götzens bei Innsbruck war mit
dem Neubau beauftragt worden. 1789
wurde jedoch Santer mit der Planung
betraut.
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Jakob Philipp
Santer
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Fürstbischof
Karl Graf Lodron
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1791 war der Bau vollendet und die
Kirche wurde am 18. August 1793 von
Fürstbischof Karl Graf Lodron
geweiht. Es war eine Kirche im klassizistischen
Stil mit zwei Türmen. Die Fresken
in der Apsis (Himmelfahrt Mariens
und die Anbetung des Hl. Sakramentes),
das Hochaltarbild (Tod Mariens) und
zwei Seitenaltarblätter stammten
vom Tiroler Maler Josef Schöpf.
Santer ist auch Erbauer der Kirchen
von Antholz-Mittertal und von St.
Johann in Ahrn. Hier arbeitete er
wieder mit seinem Freund, dem Maler
Schöpf zusammen.
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