Kirche "Zu unserer lieben Frau"
 
     
 
(seit 1610 Pfarrkirche)
 
     
 
  Pfarrkirche
 
Geschichte
Vorgängerkirche I und II
Vorgängerkirche III
Brand 1850
Die heutige Kirche
> Ihre Ausstattung
> Deckenfresken
> Die Orgel
Die Kirche in Bildern
Unser Gästebuch

 
 

Die dritte Kirche

An diesem Bau war Jakob Philipp Santer (1756-1809), ein Sohn unserer Stadt, maßgeblich als Architekt beteiligt. Seine Eltern wohnten im Urbanhaus (heute Oberragen Nr. 41).

Er war ein bekannter Künstler, Bildhauer und Architekt, hatte in Stuttgart, Augsburg und Paris studiert und gearbeitet. 1788 war er in seine Vaterstadt heimgekehrt. Im gleichen Jahr wurde der Bau Valentin Winklers von 1515, die Apsis ausgenommen, abgerissen. Der Maurermeister Josef Abentung aus Götzens bei Innsbruck war mit dem Neubau beauftragt worden. 1789 wurde jedoch Santer mit der Planung betraut.


Jakob Philipp Santer
   

Fürstbischof Karl Graf Lodron

1791 war der Bau vollendet und die Kirche wurde am 18. August 1793 von Fürstbischof Karl Graf Lodron geweiht. Es war eine Kirche im klassizistischen Stil mit zwei Türmen. Die Fresken in der Apsis (Himmelfahrt Mariens und die Anbetung des Hl. Sakramentes), das Hochaltarbild (Tod Mariens) und zwei Seitenaltarblätter stammten vom Tiroler Maler Josef Schöpf.

Santer ist auch Erbauer der Kirchen von Antholz-Mittertal und von St. Johann in Ahrn. Hier arbeitete er wieder mit seinem Freund, dem Maler Schöpf zusammen. 

 
     
 
 
 
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